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Der Hasenacker Hammer ist einer von 21 Betrieben, der an dem Fluß Heilenbecke errichtet wurde um die Wasserkraft zu nutzen.

Die Schmiedestätte am Hasenack wird geschichtlich erstmalig als Eisenschmelze um 1668 erwähnt. Dann erfolgten Besitzerwechsel und Umbau der Anlage, um 1700 zum Rohstahlhammer, 1886 zum Ambosshammer.

1886 erwarb der Ambossschmied Gustav Refflinghaus die Anlage und schmiedete dort Ambosse. Bei der Arbeit halfen 3 Wasserräder die schwierige Arbeit zu meistern. Das größte Rad trieb den Aufwurfhammer, der zum Formen der Ambosseinzelteile benötigt wurde. Das 2. Rad trieb eine Transmission und den Blasebalg an, um die Schmiedefeuer mit Frischluft anzufachen. Ein 3. Rad drehte den Natursandschleifstein.

In den Sommermonaten herrschte oft Wasserknappheit und es konnte wochenlang nicht gearbeitet werden. Die 21 Fabrikanten entschieden sich 1894 für die Errichtung der Heilenbecke Talsperre. Nach Fertigstellung im Jahre 1896 konnte durch gezielte Einspeisung kontinuierlich gearbeitet werden.

Durch den aufkommenden elektrischen Strom wurden die Wasserräder allmählig überflüssig. Der Aufwurfhammer ist 1930 ausgebaut und durch einen elektrischen Luftdruckhammer ersetzt worden. Der Natursandstein steht heute in Ennepetal-Milspe im Straßenindustriemuseum.

Der Betrieb ist nun schon seit 4 Generationen in Familienbesitz.

 


Ernst Refflinghaus  | ernst-refflinghaus@web.de